Kennen Sie TWITTER? Nein? Macht nichts!
Für die die es wirklich nicht kennen… Twitter ist die Missgeburt des SMS auf dem Internet… sowas wie ein Dauerregen an geistigen Ausgeburten, oder, wie es die “Kenner” nennen, ein Nachrichten-Board.
Die Idee dahinter ist so derart simpel, dass jeder drittbeste Programmierer so eine Plattform noch vor dem Mittagessen, nachdem er bis 10:00 Uhr geschlafen hat, hin brutzeln könnte. Auf 140(!) Zeichen werden Kurznachrichten ins Netz geschleudert (“sogar mit dem Handy machbar"… wow, ich schreibe E-Mails mit dem Handy!) und die ganze Tragödie entstand im 2006.
Damals, als die Community Plattformen aufkamen (XING, Facebook, MySpace, Orkut usw.) war Twitter wohl einfach eine wirklich unnütze Idee und die Macher dahinter glaubten garantiert auch nicht an den Erfolg… Wie sonst würde man das vollends misslungene Logo sonst interpretieren können?! Dafür, dass die Sache sowas von einfach ist, haben die Geeks, welche es einsetzen, eine um so komplizierte Sprache drum herum erfunden.
Tweets, ReTweet, Follower, bla bla bla… “coole” Ausdrücke für Computer Nerds, aber wer braucht den Käse?! Wer will denn nun wirklich wissen, was ich jetzt grad und in Echtzeit mache, wenn ich auf dem Klo sitze?!
Texte wie:
Miwano RT: @SuperDelegates1: #ihatewhengirlssay they a boss, not still @ mama house you dont run shit! -WORD.. aint no such thing as a female bawse
oder
pRotejayy @pRincesssDee itHink this Nigga pHotoshopped His Life Does He exist? LMFAO Nigga #iSEEYOU WTF dont Hide haahahahahaha
lassen zwar an den Englischkenntnissen zweifeln, erleuchtend oder sonst wie informativ sind sie aber nicht!
“Ist das alles?!” wird man sich jetzt fragen. 140 Zeichen ins Internet senden, wo es keiner liest oder versteht, und das langt schon zum Erfolg? Jein, nebenbei kriegt man noch ein wenig Platz für einen “Mikroblog”… also ein Blog, wie dieser hier, nur eben äusserst mikrig und auf ein unerträgliches Maas kastriert… völlig unbrauchbar!
“Konversationen”, wie das Unternehmen Twitter die Benutzer glauben machen will, finden de facto nicht statt. Entweder es gibt mal wieder schriftliche Prügel unter zweien oder aber, und das ist die meiste Zeit so, werden einfach Nachrichten in der “ICH”-Form in einer endlosen Manier gelistet… und keiner denkt auch nur daran, darauf zu reagieren.
Und dann kommt noch das Gewerbe hinzu, und macht den ganzen Dreck noch schmutziger. Firmen haben sich relativ schnell den schutzlosen Twitter Benutzer ausgesucht, um ihn mit Werbung zu bombardieren… endlos. Was interessiert es mich, wenn ich erfahre, dass in Zimbabwe das Viagra grad neu erfunden wurde oder aber, dass eine Bahnbrechende Erfindung im Bereich des Mäusemelkens bevorsteht? I do not care a shit!
Warum schreibe ich trotzdem über dieses Phänomen… man muss ja nicht mitmachen!? Doch, ich muss. Für einen Kunden, der sich wohl die güldene Zukunft in Twitter erhofft, mache ich grad eine API (Schnittstelle) von seiner neuen Webseite auf sein Twitter… da kann man dann, wenn man sich als “Follower” outet auch grad mit ihm “Twittern”. Was nichts anderes heisst, als man kann sich anmelden und mit ihm sprechen, wenn er denn auch grad da ist, Lust hat oder nicht von seinen Gläubigern verfolgt wird
.
So muss ich mich zwangsläufig mit dem Thema auseinandersetzen und ich kam zum Schluss: ICH HASSE TWITTER!
Hier mal meine Hitliste:
1. Keine Meldung ist besser als die andere. Alle sind gleich dünn und fad!
2. Der durchschnittliche Twitter Benutzer ist Legastheniker und beherrscht keine einzige Sprache richtig.
3. 90% Der Meldungen sind Werbung, 10% sind versteckte Werbung.
4. Twitter ist farbenlos. Keine Bilder, keine Animation, kein gar nichts.
5. Man kann sich “Followers” (also Personen welche sich für das persönliche Gelabber anscheinend interessieren) im Multipack kaufen…
…ich könnte endlos weitermachen!
Aber, wie heisst es doch so schön: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!
P.s.: Ob das auch als T-Shirt ein Hit wäre?!







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